Archiv für Juni 2010
Siegertartes I Winnertartes
Heute habe ich die Siegertartes von Johanna Sax abgeholt. Netterweise habe ich auch eine bekommen! Juhuuu! Freue mich wie 17 Schnitzel und werde es mir am Wochenende sehr gut gehen lassen mit meiner Tarte… Ich durfte auch Johannas neueste Kreation probieren und wenn ihr mal etwas göttliches, wahnsinniges und unvorstellbar leckeres probieren wollt dann bestellt euch den Maracuja-Himbeer-Creme-Mürbteigboden-Kuchen. Ich habe nie was besseres gegessen und auch gleich ganz uneigennütz vorgeschlagen das ganze Katjas-Maracuja-Traum zu nennen! Spässle! Natürlich MUSS es Johannas-Maracuja-Traum heissen!
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If you once visit munich you have to try Johanna Sax’s cakes, tartes and Macarones. It’s delicious!
Visitenkarten für Frau Bird I Businesscards for Mrs Bird
Auf ein Neues! I Here we go again!
Fotos: Coco Lang und Anna Peisl
Ich arbeite gerade an dem neuen Backbuch für die KinderKüche.
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Right now I’m working on the new Bakingbook for the KinderKüche.
Hallo Philippa!
Das ist die Geburtskarte von Philippa die ich ketztens gemacht habe. Inkl. Fotoshooting! Gar nicht so leicht ein 4 Wochen altes Baby auf einem Stuhl zu platzieren. Vorallem wenn das Baby wach ist…
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This is the birth announcement card for Philippa I’ve made lately. It is not too easy to place a 4 week old baby on a chair when it’s awake…
Tolle Köpfe: Marlene Halser
(Foto: Carola Fritzsche)
Das ist meine Freundin Marlene, eine Journalistin die zur Zeit in Tel Aviv wohnt und arbeitet und bloggt. Ich bewundere Marlene aus mehreren Gründen.
1. hat sie einen tollen Beruf. Einen den ich heimlich neben meiner Arbeit als Grafikerin gerne ausüben würde und mit meinen Interviews “Tolle Köpfe” im kleinen Rahmen auch mache. Irgendwann schreibe ich auch bestimmt noch mal ein Buch…
2. Reist Marlene viel in der Weltgeschichte rum und war schon mal für längere Zeit in New York – ein langgehegter Traum von mir – nun mit Kind irgendwie in weite Ferne gerückt.
3. Marlene ist mutig. Denn mir fehlt der Mut nach Jerusalem zu reisen und beim Grenzübergang nach Ramallah zu filmen und bei Aufforderung den Film zu löschen nur so tun als ob. Ich fahre ja nicht mal Kurzstrecke schwarz, in der Situation hätte ich den Grenzposten wahrscheinlich freiwillig meine Kamera geschenkt. Hierzu Marlenes Film:
Randbemerkerin in Ramallah from Marlene Halser on Vimeo.
4. Marlene lebt vegan. Sie stopft sich im Gegensatz zu mir nicht jedes dahergelaufene Würstel in den Mund.
5. Marlene beherrscht die deutsche Rechtschreibung und Kommasetzung auch wenn sie was anderes behauptet.
Guckt mal auf ihrem Blog “Die Randbemerkerin” vorbei und lest ihre spannenden Geschichten über das Leben in einer anderen Welt und guckt ihre tollen Videos dazu an!
Ultra-orthodoxer Jude in Mea Shearim, der seinen Hut vor dem Regen schützt
Streetart: ultra-orthodoxer Jude mit Schläfenlocken
King Kong Street formerly known as King George Street / Jerusalem
Die israelische Sperranlange / Bethlehem / Westjordanland
Verhärtete Fronten in Sheik Jarrah / Ostjerusalem
Strand / Tel Aviv
Synagoge in Florentin / Tel Aviv
Filmen im ultra-orthodoxen Stadtviertel Mea Shearim in Jerusalem (Alle Fotos von Marlene Halser)
Und nun ein 10-Fragiges Interview mit Marlene:
1. Welche Person würdest du gerne einmal interviewen?
Ich nehme an, jetzt wird von mir erwartet, dass ich irgendeine interessante, berühmte Persönlichkeit nenne. Das Problem ist nur: Ich interviewe gar nicht so gerne berühmte Persönlichkeiten, auch wenn es da bestimmt sehr interessante und tolle Menschen gibt. Ich finde es viel schöner, Menschen zu interviewen, die keiner kennt und die trotzdem eine interessante Geschichte zu erzählen haben.
2. Ich bin immer noch ein Honk in Bezug auf die “neue” Rechtschreibung. Nenne mir eine Regel, die ich unbedingt draufhaben muss.
Keine Ahnung. Ich fürchte, da bin ich die falsche Ansprechpartnerin. Ich bin und war schon immer ein Honk in Sachen Rechtschreibung. Egal ob in der alten oder in der neuen.
3. Du sollst eine Reportage über Paris Hilton schreiben. Welche Seite von ihr würdest du gerne näher beleuchten?
Die Geschäftsfrau Paris Hilton. Wie viel Arbeit steckt hinter der Marke, die sie aus sich selbst gemacht hat? Das heißt also: Ein Tag im Leben von Paris Hilton jenseits des Blitzlichtgewitters (den sie dann wahrscheinlich – sehr enttäuschend – im Spa, beim Friseur, bei der Maniküre und beim Shoppen verbringt).
4. Mit welchen Gefühlen hast du deine Reise nach Israel angetreten?
Das war nur eines: Ich war neugierig.
5. Welche Lebenseinstellung nimmst du von dort wieder mit nach München?
Da möchte ich gerne Theodor Herzl, den Begründer des modernen politischen Zionismus zu seinem 150. Geburtstag zitieren: „If you will it, it’s no dream.“ Auf den Alltag in Israel übertragen heißt das: Niemals locker lassen, wenn man etwas erreichen will. Kein „nein“ akzeptieren. Nichts hinnehmen. Immer alles in Frage stellen. Diskutieren, verhandeln, feilschen. Und wenn es sein muss, hundert mal bei jemandem anrufen, bis er tut, was man von ihm will.
6. Was würdest du tun wenn du gezwungen würdest 1 Jahr lang auf Yoga zu verzichten, oder ein halbes Hendl essen? Und warum?
Schwere Frage. Ich würde beides sehr ungern tun. Vermutlich würde ich, wenn man mir die Pistole auf die Brust setzt, ein halbes Hendl essen. Das wäre schneller vorbei.
7. Wo könnte deine nächste Reise als Journalistin hingehen?
In die USA. Ich habe das Gefühl, dass es dort ebenso so viele gute Geschichten zu entdecken geben könnte, wie in Israel. Erstens gibt es dort – genau wie in Israel – viele Menschen, in irgendeiner Hinsicht extrem sind. Und zweitens ist das mediale Interesse an den USA ähnlich groß. Zwei Kriterien, die das Leben einer freien Journalistin leichter machen.
8. Nenne mir 3 deiner Lieblingsworte und erkläre sie bitte falls notwendig.
Flipflop. Das ist so schön lautmalerisch und klingt nach Sommer. Hinnärk. Das ist ein norddeutscher Männername und es gibt kein Wort, bei dem man sein Gesicht so sehr verziehen muss, um es zu sagen. Und Luftmensch. Das ist Jiddisch und heißt so viel wie Träumer, oder bezeichnet jemanden, der sich mit Ideen und Gedankengespinsten beschäftigt. Warte mal… Gespinst. Das ist auch ein tolles Wort… Aber Du wolltest ja nur drei…
9. Dein allerallerliebstes Lieblingsbuch?
Pan Aroma (Jitterburg Perfume) von Tom Robbins, sehr dicht gefolgt, von vielen anderen Büchern.
10. Sei ehrlich: wie viele Rechtschreib- und Satzzeichenfehler hast du in meinen Fragen korrigiert?
Vier. Und Du bei mir?
Eine Anziehpuppe die ich mal für Marlene gemacht habe.
Weiterhin gute Reise liebe Marlene und pass auf dich auf!





























